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Warum und zu welchem Zweck fieber Ich hin zur Viennale 2010

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Ich bin Filmliebhaber. Cineast. Verrückter. Freund des Films. Der Film mein Leben. Das Leben mein Film. Ein Festival des Films ist Urlaub im Kinosaal. Mehr als das. Das Festival als zu Hause meines besten Ichs. Da kann Ich sehen. Da kann Ich schreiben. Den ganzen Tag. Da kann Ich Meinungen vertreten und ausdiskutieren. Ein kritisches Urteil nach dem Film. Ich der Kritiker. Ich Teil einer Kinogesellschaft. Ich sitze in einem Kino in Wien. Leinwand. Gefüllte Säle und ein geladener Gast. Draußen die Straße, der Ring. Autos. Hektik. Der Herbst. Drinnen. Dort wo meine Gedanken schweißnasse Erektionen haben. Film beginnt. Neu-Gier. Gier nach etwas Neuem. Gier nach etwas noch nicht Gesehenem. Das Leben mein Festival. Das Festival mein Leben. Motivation definiert sich durch tödliches Interesse. Die Motivation ist mein Lebenslauf. Das ist die Sprache der Verrückten des Films. Meine Krankheit der Film. Heilmittel ist immer mehr Film. Der Film als Droge. Das Festival als Opium meiner Gehirnmasse. Ich liebe den Film an sich. Ich liebe den Film an sich, weil er so lebendig ist. Filme gefallen oder missfallen. Filme begeistern oder enttäuschen. Film erleben ist ein Leben mit Höhen und Tiefen. Himmelhoch jauchzend und zum Tode betrübt. Meine Kritik ist gleichzeitig Verarbeitung meiner innigsten Gefühle. Ich ordne meine Gedanken. Ich katalogisiere meine Empfindungen. Nachdenken. Schreiben. Begreifen. Neu und wieder anders denken. Der Film den ich gesehen habe, ist ein Film der Teil meines Lebens geworden ist. Mein Leben opfern für den Film. Mein Leben spielerisch opfern für dieses Filmfestival. Mit Leidenschaft. Mit Genuss. Mit dem Wissen Filme teils subjektiv zu beurteilen. Ich öffne meinen Geist. Für Innovatives. Für Außergewöhnliches. Für Brisantes. Bald ist Oktober 2010. Vie-nnale. Einmaliges Filmfestival. Ehrlich. Tief. Abwechslungsreich. Ich kann Teil einer Kinoöffentlichkeit sein. Kann mich an Diskussionen beteiligen. Und werten. Etwas Kleines in mir bewirken. Einem Film einen Teil vom Herzen wiedergeben. Und Teilen. Meine Erlebnisse und Empfindungen teilen.