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Trollflöjten (Ingmar Bergman, 1974)

Taxonomie: 

Mozarts Zauberflöte in Film gepresst. Zwei Stunden langer Opernfilm. Aber was macht diese Inszenierung zum Film, also wie nutzt der Film die Elemente von der Oper für sich selbst. Und es ist so offensichtlich, dass er das tut. Da ist schon einmal dieser atemberaubende erste Akt, diese Overtüre. Gesicht an Gesicht montiert; Emotion an Emotion... Spiel mit der individuellen Mimik. Aber auch die Montage nach der Musik gerichtet. Es ist ganz klar Mozarts Partitur Takt- oder Rhythmusgeber. Auch in den nächsten beiden Akten bleibt das so, wenn auch subtiler. Darüber hinaus zieht Bergman sein Filmbild in eine andere Sphäre hinein und erzählt autonom durch das Sichtbare völlig abseits des Hörbaren. Dadurch gibt es Momente, in denen ich einen völlig neuen Blick auf Mozarts Zauberflöte bekomme. Das ist vor allem bei den mir so bekannten Szenen der Fall. Die Königin der Nacht verfällt einer düsteren Wandlung – dunkel, abtrünnig, böse. Papagena und Papageno finden zueinander – spielerisch, verliebt und doch ehrlich, herzerwärmend. Das ging bisher über mein Verständnis, Gefühl hinaus. (T.O.)

Quellen und Verweise: 

Trollflöjten, Regie: Ingmar Bergman, 35mm, Bern: Lichtspiel 05.05.2012; (Orig. SE 1974).