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Testament (Ferry Radax, 1967) & Sonne, Halt (Ferry Radax, 1959–1962)

Taxonomie: 

Testament. Mein Testament. Sein Testament. Ich weiß nicht. Ein Film mit vielen Bezügen und vielen Irrungen, die irgendwo hinführen, mich persönlich nur nirgends hin tragen. Das andere Werk ist sein Paradestück. Freilich auch schwierig, assoziativ, aber es hat seine Wirkung auf mich – schreiend, tanzend, politisierend. Sonne, Halt. Die Sonne hält, was sie verspricht. Irgendwo, aber auch nicht ganz. Das kann aber definitiv an mir selbst liegen. Ich bin davon überzeugt. Es wäre absurd mir anzumaßen diesen Film beim ersten Mal sehen zu kritisieren, im Wissen dessen, was darüber geschrieben worden ist. Es ist völlig klar, auch im Bewusstsein seiner anderen Filme, dass da weitaus mehr dahinter steckt, das ich noch nicht oder in diesem Moment nicht erahne. Wieder diese Wiener Stimme, die über das Leben nachdenkt, in ihrer lakonischen, flappsigen Art. Der Dialekt scheint dabei eine wichtige Funktion einzunehmen, nämlich die der Übertreibung und illustren Ausstellung. Außerdem schwingt immer dieser Witz mit, den der Dialekt inne hat, vor allem für einen Außenstehenden. Ich bin gespannt auf die notwendige zweite Lektüre.

Quellen und Verweise: 

Testament, Regie: Ferry Radax, 35mm, Graz: Diagonale 22.03.2012; (Orig. AT 1967).
Sonne, Halt, Regie: Ferry Radax, 35mm, Graz: Diagonale 22.03.2012; (Orig. AT 1959–1962).