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Dancer in the Dark (Lars von Trier, 2000)



Land: Dänemark
Regie: Lars von Trier
Darsteller: Björk/ Catherine Deneuve/ David Morse u.a.
imdb.com

„Because in the musical nothing dreadful ever happens.“ Nach dieser von Selma getroffenen Definition kann Dancer in the Dark kein Musical sein. Ist es natürlich auch nicht. Aber zu einem gewissen Teil ist es das Thema des Films. Die Hauptfigur singt sich alles, was ihr widerfährt schön oder transformiert es in eine Musicalatmosphäre, die ästhetisch durch höhere Kontrastwerte markiert ist. Von der Handkameraästhetik weicht Trier dabei niemals ab. Eigentlich ist der Film an sich ganz harter Stoff. Gerade der Kontrast zwischen Krankheit, Mord, Todesstrafe oder Hinrichtung macht den Film erträglich, vor allem für den Zuschauenden wie auch für Selma, die nur für eine Sache kämpft: dem Glück für ihren Sohn. Dafür ist sie bereit zu sterben und vor allen Dingen bereit zu töten. Dabei ist es gerade Björk, die dem Charakter die nötige Überzeugung verleiht so verwachsen mit der Musik zu sein. Das ist so kraftvoll und absolut ehrlich. Sie ist die perfekte Verbindung zwischen diesen hyperrealistischen Aufnahmen und den hyperästhetisierten Sequenzen der Tagträume. Sie ist der Grund warum dieses Zusammenspiel funktioniert. Ganz sicher weil es von ihr komponierte Musik ist. Hier ist nichts aufgesetzt und doch alles inszeniert. (T.O.)

Quellen und Verweise: 

Dancer in the Dark, Regie: Lars von Trier, DVD-Video, Warner 2004, Zug nach Wien: 14.03.2012; (Orig. DK 2000).