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Gdy spadaja anioly (Roman Polanski, 1959)

Land: Polen; AKA: Wenn Engel fallen
Regie: Roman Polanski
Darsteller: Roman Polanski, Barbara Lass u.a.
imdb.com

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Taxonomie: 

Die Szenerie ist schwarz/weiß. Eine alte, in Tüchern eingehüllte Dame läuft eine Straße entlang. Sie kommt an eine Kreuzung mit Tauben und beugt sich zu ihnen nieder. Die Kamera ist auf ihren Versen. Die alte Dame öffnet eine Tür. Die Kamera wechselt ihre Perspektive und beobachtet sie jetzt von vorne Treppen hinunter steigend. Die Kamera lässt der Dame genügend Platz. Sie bleibt weiterhin in Distanz. Die alte Dame stellt das Wasser des WC’s an. Die Frau legt Klosteine in die Abflussrinne. Danach streut sie ein weißes Pulver auf den Fliesboden. Sie setzt sich hin und legt die Innenseite ihrer Handflächen aneinander. Die Kamera fixiert ihr Gesicht. Ihre Falten werden deutlich sichtbar. Die Kamera schwenkt über das Interior der öffentlichen Toilette. Danach fixiert sie wieder die Frau, die inzwischen an die Decke starrt. Schnitt auf die Decke. Es ist eine Bewegung über den Glassteinen wahrzunehmen. Fusstritte. Schnitt in die Natur. Landschaft. Ein singendes Militär durchquert das Bildfeld. Schnitt auf eine junge Frau, die aus dem Fenster blickt. Schnitt zurück in die öffentliche Toilette. Die einzelnen Pinkelbecken sind restlos besetzt. Ein weiterer Mann wartet. Männer stoßen aneinander. Sie kommen und gehen. Die Kamera fixiert einen schwankenden Mann. Schnitt auf die alte Dame. Sie starrt in den Raum. Schnitt zurück auf den taumelnden Mann. Überblendung durch Glassteine an der Decke in eine bunte Szenerie. Natur. Ein Soldat trägt ein junges Mädchen durch den Sumpf. Das Mädchen trägt ein rotes Kleid. Der Mann trägt seine Uniform. Beide verschwinden aus der Kamera. Die Kamera folgt ihnen nicht. Die Kamera bleibt starr und dokumentiert das Wasser des Sumpfes. Die Beiden kommen zurück ins linke Bildfeld. Sie liebkosen sich auf dem Boden liegend. Der Mann liegt auf der Frau. Er verliert seine Soldatenmütze. Die Kamera folgt der Mütze und ignoriert das Liebesspiel des jungen Paares. Die Mütze treibt langsam durchs Wasser. Schnitt auf Frauengesicht mit rotem Lippenstift. Diese Frau sitzt mit dem Rücken zum Fenster. Die Kamera entfernt sich von ihr. Eine Wiege mit einem schlafenden Kind rückt ins Bildfeld. Durch das Fenster ist ein Mann zu erkennen, der auf das Fenster zuläuft. Dort angekommen klopft er mit seinem Stock ans Fenster und gibt der Frau ein Zeichen. Überblendung zurück in öffentliche Toilette. Ein Mann mit Vogelkäfig kommt die Treppe hinunter. Schnitt auf die alte Frau. Die Kamera fixiert sie und rückt näher. Überblendung auf Frosch, der von einem Jungen geschlagen wird. Schnitt auf ein junges, erschrockenes Mädchen am Fenster. Überblendung zurück auf Junge mit Vogelkäfig in öffentlicher Toilette. Der Junge geht wieder hinaus. Ein Mann in Uniform kommt herein. Ausserdem tritt ein junger Kerl in die Toilette und geht in ein geschlossenes WC. Ein weiterer junger Kerl kommt herein, schaut sich erst überprüfend um und geht dann ins geschlossene WC nebenan. Der taumelnde Mann hängt über dem Pissbecken. Der Uniformierte führt den Taumelnden ab. Die Kamera wendet sich wieder der alten Dame zu. Überblendung zu einem Hof. Soldaten führen einen jungen Mann ab. Sie schlagen auf ihn ein, nachdem er sich zu widersetzen versucht. Schnitt zurück ins öffentliche WC. Der eine junge Kerl kommt aus dem geschlossenen WC heraus und zieht sich seine Handschuhe an. Die Kamera schwenkt eine Tür weiter nach rechts. Der andere junge Kerl kommt heraus und schaut sich wieder prüfend um. Beide zählen Geld und legen es auf den Tisch der alten Dame. Sie wiederum zittert mit ihrer Unterlippe. Beide Männer gehen ab. Ein weiterer Mann geht hinaus. Die Kamera schwenkt durch die öffentliche Toilette. Die Kamera fixiert schließlich einen eintretenden Mann mit einer Aktentasche. Er tritt auf die Frau zu. Die Frau steht auf. Der Mann legt seine Aktentasche auf den Tisch, stellt sich auf den Stuhl und liest den Zähler ab. Er blättert in einem Notizbuch. Er geht zur Treppe. Die Frau setzt sich wieder. Der Mann bleibt stehen und wendet sich nochmals ins Licht um die Uhrzeit von seiner Taschenuhr abzulesen. Danach geht er ab. Die Kamera wendet wieder den Blick auf die Frau. Sie macht helleres Licht. Wieder Überblendung über die Deckenglassteine hinaus. Bilder der Stadt. Eine Frau läuft über einen Feldweg auf die Stadt zu. Die Frau wird von der Kamera aus der Distanz und von hinten beobachtet. Panorama der Stadt. Schnitt in ein Haus. Ein Mann gibt einer Frau einen Hut. Sie setzt ihn auf und betrachtet sich im Spiegel. Sie sind fein angezogen. Eine andere Frau kniet am Boden und streicht den Holzboden rot. Die Frau mit dem Hut gibt ihr letzte Anweisungen bevor sie mit dem Mann aus der Szene heraus tritt. Die Frau steht auf und geht ans Fenster. Sie ist barfüssig. Es ist ein Marsch zu hören. Schnitt nach Draußen auf die Straße. Marsch des Militärs. Militär singend. Eine alte Frau versucht einem jungen Soldaten ein geschnürtes Paket in die Hand zu drücken. Der junge Soldat stößt das Paket auf den Boden. Die Kamera fixiert das Paket. Von den anderen marschierenden Soldaten wird es ignorierend weggetreten. Die Kamera bleibt auf den Pflastersteinen. Schnitt auf Straße. Die Frau steht mit dem Rücken zur Kamera links und die Soldaten marschieren mit dem Rücken zur Kamera die Straße entlang aus dem Sichtfeld. Das Paket liegt rechts auf dem Boden. Überblendung auf Kriegsgeschehen. Soldaten mit Gasmasken laufen durchs nebelige Bild. Zwei Soldaten liegen im Schützengraben. Sie trinken. Eine Bombe explodiert auf ihnen. Dem Einen hat es beide Beine weggesprengt. Er lacht lautstark. Der Andere verschwindet aus dem Bildfeld. Schnitt auf weitere Explosionen. Schnitt auf eine Ruine, die auf einer kleinen Anhöhe liegt. Ein Soldat läuft darauf zu. Es wird auf ihn geschossen. Er rennt in die Ruine hinein. Schnitt. Ein Anderer sitzt rechts neben dem Eingang. Der eintretende Soldat befindet sich im linken Bildfeld. Zunächst bemerkt er den anderen Soldaten am rechten Bildrand nicht. Er dreht sich um. Er tritt das Gewehr des Anderen weg und richtet sein Gewehr auf den feindlichen Soldaten rechts in der Ecke. Dieser greift mit seiner linken Hand in seine Jacke. Der Mann links warnt ihn. Er reagiert nicht. Der Mann links erschiesst den Mann rechts. Der angeschossene Soldat kriecht auf ihn zu und stirbt. Die linke Hand des Erschossenen steckt noch immer in seiner Jacke. Der Mann mit dem Gewehr sieht nach, was er herausnehmen wollte. Er zieht seine Hand aus der Jackentasche und öffnet die zur Faust geballte Hand. Es befinden sich zwei Zigaretten in der Hand des Toten. Überblendung auf Apelbaum im Winter. Kamera dreht sich aus der Vogelperspektive herab. Ein Soldat liegt erschossen im Schnee. Der Helm neben ihm. Die linke Hand in seiner Tasche. Schnitt auf alte Dame in öffentlicher Toilette. Großaufnahme des Gesichts. Mann bietet ihr Geld an. Kamera auf sein bärtiges Gesicht fixiert. Er legt das Geld auf den Tisch und geht ab. Kamera schwenkt durch die Toilette. Kamera wendet den Blick wieder zu den Glassteinen an der Decke. Nichts passiert. Es scheint kein Licht mehr durch. Schnitt auf alte Frau. Scherben fallen vor sie hin. Sie kniet nieder. Ein männlicher Engel kommt herab. Schnitt in die Vogelperspektive. Die Kamera distanziert sich langsam von der Szenerie. Kamerablick durch das Loch in den Deckenglassteinen. Es schneit. Schnitt. Stadt im Bildfeld. Schneeflocken behindern die Sicht.

(T.O.)

Quelle und Verweise: 

Gdy spadaja anioly, Regie: Roman Polanski, 16mm, Bern: Lichtspiel / Kinemathek Bern 30.11.2009; (Orig. PL 1959).